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Alex Bryans
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BeitragThema: Play ....    Fr Jan 15, 2016 9:55 pm

Wenigstens war die Schule beendet an diesem überaus positiven Tag. Nein im Gegenteil, wenn sie ganz ehrlich zu sich war, war heute überhaupt nichts positiv gelaufen. Erst hatte sie ihre Blätter auf dem Schulflur verteilt und dann naja, eine glänzende Arbeit hatte sie nicht gerade zurück zu bekommen. Aber hey, lange machte sie es ja sowieso nicht mehr, also versuchte sie sich einfach nicht weiter daran zu ärgern und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Vielleicht mit Essen? Ja, das klang gut. Vielleicht nicht unbedingt für die Figur der Blondine, aber für ihr Gemüt allemal. Also machte sie sich auf in die Stadt um sich heute mal etwas vom Chinesen oder Italiener zu gönnen. Das Essen im Internat schmeckte zwar, aber doch war es einfach Kantinenessen nicht mehr und nicht weniger.

Doch auch dies sollte ihr vergönnt bleiben, denn kurze Zeit später wurde sie angerempelt von einem jungen Mann, fluchend wandte sie sich zu eben diesem, der nur ein Entschuldigung murmelte und dann weiter ging. Alex begann leise zu schnauben und sammelte dann etwas auf was aus ihrer Tasche gefallen war, schnell tat sie es zurück in dieses als ihr etwas auffiel. Etwas fehlte.. ihr Portemonnaie. Blitzschnell wirbelte sie herum zu dem Übeltäter, welcher wohl noch die Ruhe weghatte. „Hey“, rief sie wütend hinter und ja das war wohl der Fehler an der Sache, denn besagter jemand nahm die Beine in die Hände und rannte. Shit..
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Vernon Kenobi

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BeitragThema: Re: Play ....    Fr Jan 15, 2016 10:17 pm

Vernon Kenobi, von seinen Freunden scherzeshalber auch Obi-Wan genannt, verließ das Schulgebäude. Er sah wie immer gepflegt und für außenstehende vielleicht sogar sehr schnöselhaft aus. Doch das war er keinesfalls. Sein Leben war ziemlich ordinär für das eines 19 jährigen jungen Mannes. Nachdenklich ging er in Richtung Innenstadt, um sich Nahrung für die Mittagspause zu beschaffen, da er zuhause nicht die Möglichkeit hatte, sich etwas mitzunehmen, da er alleine lebt und er kein Geld hatte um Einzukaufen. Als er das Schulgelände schlussendlich verließ, zog er seine braune, abgenutzte Geldbörse aus Leder hervor und schaute hoffnungsvoll hinein. Der Anblick war eher mager. Fünf Euro und ein paar Cent. Auch wenn er sich für den Moment mehr Geld wünschen würde, war er immer sehr fern von materieller Gier oder Habsucht. Kenobi war glücklich mit dem was er hatte und war seinen Klassenkameraden damit bereits um einiges voraus, denn diese waren sehr materialfixiert und interessierten sich kaum noch für die wichtigen Dinge im Leben.

In Gedanken voranschreitend lief er auf den Marktplatz, bis er plötzlich von einer, für ihn lieblich klingenden, Stimme aus seinen Gedanken gerissen wurde. "Hey", hörte er nur und blickte auf. Eine junge Dame, höchstwahrscheinlich in seinem Alter, schaute besorgt einem jungen Mann hinterher, der direkt auf ihn zulief. Obi-Wan dachte nicht lange nach und wich mit einem instinktiven Ausfallschritt nach Rechts und fing den scheinbar flüchtigen Dieb ab.
Der Kleinkriminelle befreite sich aus Kenobis Griff und schaute ihm in die Augen. "Nicht so schnell, junger Mann. Ich glaube, sie haben die junge Dame dort bestohlen", sagte Obi-Wan und zeigte auf die junge Dame, die sich schockiert auf die beiden zubewegte. "Halt's Maul", gröhlte ihm der Dieb entgegen und zog ein Messer aus seiner Tasche, um damit auf Obi-Wan loszugehen. Kenobi war darauf nicht vorbereitet und konnte nicht ganz ausweichen, so dass der Dieb ihm einen Stich mit dem Messer versetzen konnte. Glücklicherweise striff es Obi-Wan nur, doch dennoch konnte man bereits erahnen, dass dies eine Narbe hinterlassen wird. Das war aber das letzte, was den jungen Kenobi in dem Moment interessierte. Er packte den Arm des Diebes und schlug ihm ins Gesicht. Der Dieb taumelte zurück und holte erneut zum Stich aus. Obi-Wan jedoch blockte mit seinem Handgelenk den Unterarm des Diebes ab und entwaffnete ihn geschickt. Der Dieb warf die Geldbörse auf den Boden und rannte davon. Kenobi, der nicht nachtragend oder auf Rache aus war, ließ den wahrscheinlich perspektivlosen Kleinkriminellen entkommen.
"Hallöchen, ich bin Vernon. Meine Freunde nennen mich Obi-Wan. Hier, ich glaube dies gehört dir", sagte Obi-Wan zu der jungen Dame und reichte ihr die Brieftasche.
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Alex Bryans
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BeitragThema: Re: Play ....    So Jan 17, 2016 6:46 pm

Top.. damit war nun also ihr ganzes Geld dahin und nicht nur dieses auch ihr wundervolles Essen war in weite Ferne gewandert. Innerlich verabschiedete sie sich schon von wunderbaren italienischen Spaghetti oder chinesischen Bratnudeln, als ihr jemand zur Hilfe eilte wie es schien. Verwirrt blickte sie zu wie dieser den Dieb aufhielt und mit ihm zu kämpfen schien. Schnell lief sie zu ihnen und sah zu. Was sollte sie tun? Eigentlich wollte sie nicht zusehen wie der Dieb, womöglich ihren Retter noch nieder stach, aber dieser bewegte sich irgendwie bewusst. So schien es zu Mindestens. Es wirkte irgendwie so, als wüsste er genau was er tun musste damit der Verbrecher ihn nicht mit dem Messer zur Strecke brachte. So blieb der Blondine nichts anderes übrig als ihm sprachlos zuzusehen und zu versuchen aus ihrer Starre zu entfliehen und ihm zur Hilfe zu kommen. Doch als sie sich wieder gefangen hatte, war bereits alles vorbei. Der Mann war geflüchtete und der Junge, ungefähr in ihrem Alter stand ihr gegenüber. So als wäre nie etwas geschehen und sie sich einfach aus Zufall auf der Straße trafen. Alex schüttelte kurz den Kopf und nickte mit diesem schließlich. „Ja.. Ja“, setzte sie an und nahm die Geldbörse entgegen. „Danke wirklich.“, wurde sie wieder so langsam zur Alten.

„Obi- Wan?“, milde verwundert betrachtete sie ihn und war nicht sicher ob dieser sich nun über sie lustig machte, oder sich einfach ein Spaß erlaubte. Wer benannte seinen Sohn nach Star- Wars? Gut, ja Alexandra hatte nicht wirklich eine Ahnung von diesem Fandom, wenn man es denn als ein solches bezeichnen konnte. Aber ihr kleiner Bruder verschlang es und so bekam sie ab und zu auch einmal ein paar Namen mit. „Wie von Star- Wars?“, fragte sie also noch einmal nach und betrachtete ihn aufmerksam, bevor sie den Kopf leicht schüttelte. Wo waren denn ihre Manieren geblieben? „Kann ich dich auf was zu Essen einladen, als Dank?“, fragte sie mit einem sanftem und vor allem dankbarem Lächeln auf den Lippen.
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Vernon Kenobi

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BeitragThema: Re: Play ....    So Jan 17, 2016 7:46 pm

Obi-Wan nickte freundlich auf die Frage, ob sein Name dem Star-Wars Universum entnommen sei. Die Frage hörte er selbstverständlich nicht zum ersten Mal, doch es störte ihn nicht. Er mochte seinen Namen sehr. Er sah ihm sogar ähnlich, mit seinem hellbraunen Haar und seinem leichten Bartansatz. Hin und wieder wurde er sogar auf sein Ewan McGregor ähnliches Aussehen angesprochen und auch da, fühlte er sich gewissermaßen geehrt. Er blickte ihr in die Augen und erwiderte ein kurzes "Freut mich dich kennenzulernen, Alexandra, was ein schöner Name. Nun, danke für dein Angebot, doch für den Moment muss ich leider ablehnen. Ich muss gleich wieder zurück zur Schule, aber es wäre mir eine Ehre, wenn wir das gemeinsam nachholen könnten. Zu einem geeigneteren Zeitpunkt."

Obi-Wan holte seine schwarze Umhängetasche hervor und versuchte sie zu öffnen. Wie immer klemmte der Verschluss der Tasche und er musste etwas aggressivere Öffnungsmethoden hervorbringen. Er legte die Tasche auf seinem Oberschenkel ab und versuchte mit beiden Händen die Tasche zu öffnen. Jedes Mal, wenn die Tasche solche Probleme machte, kam sich Obi-Wan wie ein Idiot vor. Das war in dem Moment nicht anders. Obi-Wan blickte kurz zu Alexandra auf, verdeutlichte mit einer Geste, bei der er seinen Zeigefinger nach oben hin ausstreckte, um zu signalisieren, dass er noch einen kurzen Moment benötigen würde bis die Tasche endlich offen war. Mit einer angestrengten Mine schaute er sie währenddessen an und lächelte kurz. Dann gab er sich wieder der Tasche hin, bis er sie schlussendlich nach ungefähr 40 Sekunden öffnen konnte. Verlegen griff er in die Tasche und suchte nach einem unbeschriebenen Zettel und einem Stift zum Schreiben. "Hoffentlich fällt ihr die absolute Unordnung in meiner Tasche nicht auf", dachte Obi-Wan sich nur.
Glücklicherweise fand er sehr schnell, wonach er suchte und schrieb seine Nummer auf. Er gab ihr den Zettel mit einer Geste, die eine leichte Verbeugung andeuteten sollte und ging 4 Schritte rückwärts von ihr Weg, während er ihr lächelnd "auf Wiedersehen" sagte und sich dann mit einer schwungvollen und stilvollen Halbdrehung wegdrehte, während er Kurs auf die Schule nahm.

"Aus einem kurzen Besuch beim Bäcker ist wohl nichts geworden, aber das war's mir wert. Ich hoffe sie nimmt es mir nicht übel, dass ich keine Zeit habe, aber ich darf nicht zu spät kommen.", dachte Obi-Wan sich, während er in hastigem Tempo in Richtung Schule eilte. Er fokussierte sich währenddessen auf seine Umgebung und schärfte dadurch seine Sinne.
Obi-Wan achtete gern auf Dinge, auf die sonst kaum einer achtet. So fielen ihm nach einer Weile auch viele Kleinigkeiten auf, obwohl er die Menschen vielleicht nur 2 Sekunden im Blickfeld hatte. Er machte sich einen Spaß daraus das Verhalten der anderen zu beobachten, doch dieses Mal war es anders. Er konnte sich nicht wirklich konzentieren. Er musste an Alexandra denken. Liebe auf den ersten Blick?
An so einen Schwachsinn glaubte Obi-Wan ohne hin nicht und Bindungen ging er selten bis nie ein. Schon gar nicht romantisch angehauchte Bindungen. Das lag nicht in seiner Natur, denn er war immer Herr seiner Emotionen und wusste diese zu unterdrücken. Er spürte nie Hass auf andere Menschen und das Gefühl der Schadenfreude oder Rache war ihm ebenfalls fremd. Doch so auch das Gefühl der Liebe, was er ohne hin nie erfahren hat. Er wusste nicht so Recht, warum sie ihm ständig vor Augen kam, doch was er wusste war, dass er sie wiedersehen will, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch zuerst musste er den langweiligen Englischunterricht mit der öden Lehrerin Sarah Weißz überstehen.
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